FluidHub.

Enabling integrated mobility.

Die FluidHub-Software ist das Kernstück aller Fluidtime IMP-Lösungen und bildet die Grundlage für alle weiteren Funktionalitäten und Angebote. Mittels intelligenter Verknüpfungen ermöglicht FluidHub die smarte Integration von unterschiedlichen Mobilitätsangeboten wie eigenen Transportmitteln, öffentlichem Verkehr, Car- und Bikesharing, Auto- und Radverleih, Taxis etc., während Echtzeit-Daten für die Routenplanung berücksichtigt, Backend- und Management-Services unterstützt sowie interne und externe Kommunikationskanäle für Nachrichten, Wetterwarnungen, Unfälle, Events, Werbung etc. bereitgestellt werden. 

Für einen einheitlichen Zugriff mittels verschiedener Frontend-Clients stellt FluidHub Standard-APIs zur Verfügung.




API – Provisioning Layer

FluidHub stellt den Frontend-Clients der Integrierten Mobilitätsplattform ein hochmodernes JSON/REST-Interface zur Verfügung. Alle Frontend-Services kommunizieren mit dem Backend-Dienst über ein wohldefiniertes REST-API. Diese optimierte Architektur auf dem neuesten Stand der Technik ist besonders für mobile Applikationen und Webapplikationen geeignet, sodass der Fokus bei diesen auf die Präsentation der dargebotenen Informationen gelegt werden kann. Darüber hinaus stehen Client-Bibliotheken für Android, iOS und Web zur Verfügung, um eine Integration in mobile Apps und Websites zu erleichtern. 

Service Layer

Die Verknüpfung und Integration von Mobilitätsanbietern und deren Angeboten, die Begleitung des Users auf seiner gesamten Reise sowie die Berücksichtigung von Echtzeitdaten und Störungsmeldungen werden immer wichtiger. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und dabei einen hochwertigen Betrieb zu garantieren, setzt Fluidtime mit der Software-Lösung FluidHub auf ein modulares Serversystem.

Um die flexible und transparente Kombination und Aneinanderreihung einzelner Module und Services zu ermöglichen, kommt ein Pipeline-Konzept zur Anwendung. Eine sogenannte Pipeline besteht dabei aus „Sources“ (Datenquellen), „Aggregators“ (Unterstützung der Auswahl von geeigneten Quellen und des Datenabrufs), „Mergers“ (Bündelung von Daten aus mehreren Quellen nach einer spezifischen Logik), „Transformers“ (Auswahl, Anreicherung, Sortieren, Berechnung und Manipulation von Daten je nach Pipeline-Anforderungen) und „Mappers“ (Übersetzung von Daten in andere Formate). Einzelne Pipeline-Schritte können so auch nach der Entwicklung des Pipeline-Elements ohne großen Aufwand hinzugefügt bzw. aktualisiert (z.B. CO2 oder Metadaten/Preisberechnung) oder entfernt werden, wenn das jeweilige Element nicht mehr benötigt wird oder nicht mehr verfügbar ist.

Diese Services beinhalten unter anderem:

  • Profile/User: Authentifizierung durch interne Datenbank oder externen Providers (z.B. LDAP) sowie Speichern/Erhalt von zusätzlichen Informationen wie Mitgliedschaften oder Benutzereinstellungen.
  • Standort: Detailinformationen zum Standort wie Abfahrtszeiten bei Haltestellen in Echtzeit, die Verfügbarkeit von Fahrzeugen bei Verleihstellen oder Nachrichten; Unterstützung der Geocodierung von bzw. Suche nach Adressen, Points of Interest (POIs) und Haltestellen aus verschiedenen Quellen.
  • Situation: Informationen zu aktuellen Störungen und geplanten Ausfällen.
  • Route: Berechnung intermodaler Routen basierend auf definierten Schwellenwerten und Einstellungen.
  • Preisberechnung und andere Metadaten: Bereitstellung von statischen oder dynamischen Metadaten wie Preisberechnung und anderen Informationen (z.B. CO2, Nachrichten, Störungen, Wetter).
  • Buchung/Ticketing: Buchung/Reservierung eines Mobilitätsangebots und Erwerb der benötigten Tickets; allfällige Stornierung von Tickets/Reservierungen.
  • Bezahlung: Einheitliche Zahlungsschnittstelle für unterschiedliche Zahlungsanbieter.
  • Karte: Einheitlicher Zugriff auf Kartenkacheln aus mehreren Quellen; Caching und Zusammenlegung verschiedener Schichten (z.B. Basisschicht + Adressschicht).
  • Feedback: Funktionalität zur Einholung von Nutzerfeedback (z.B. Text, Kategorie, Bilder oder Bewertungen).
  • Push: Interface zur Registrierung für Push-Nachrichten, die in Folge über einen externen Provider gesendet werden.

Integration Layer

Die Integrationsschicht von FluidHub ist für die Anbindung der verschiedenen Quellensysteme verantwortlich. Jeder Provider kann unterschiedliche Funktionalitäten aus den vier Handlungsfeldern (Informationen, Buchen & Bezahlen, Nutzerprofile und Kundenbindung) unterstützen. Heterogene Daten aus unterschiedlichen Quellen (z.B. Webservices, Dateien oder aus Datenbanken) werden mittels spezifischer Adapter in ein gemeinsames Format umgewandelt. Dieses bestimmte Datenformat wird von allen Diensten bei jedem Schritt zur Integration und Bereitstellung des Service in der Pipeline verwendet. Die Integrationsschicht kann mittels brivel Software-Framework projektbezogen erweitert werden.




Das Software Framework Brivel.

brivel

Brivel ist ein von Fluidtime entwickeltes und laufend erweitertes Development-Framework für integrierte Mobilitätsdienste und erlaubt die flexible Erweiterung der FluidHub-Software. Es vereint umfangreiches Methoden- bzw. Domainwissen und dient als Basis für die effiziente Entwicklung und den Betrieb von Mobilitäts-Informationsdiensten auf Servern und mobilen Plattformen. Darüber hinaus ermöglicht Brivel eine schnelle Datenerfassung sowie die Aufbereitung und Bereitstellung aktueller Informationen aus verschiedenen Quellsystemen.

 

Die Brivel Software-Elemente werden auf drei Ebenen umgesetzt:

  • Server-Applikation (Java)
  • Server-Integrationskomponenten (Java)
  • Client (iOS, Android, Web)

Brivel vereint ein modulares Providerkonzept mit einem leistungsstarken Capability Pattern, was Aggregation, Transformation, Mapping und Merging von Daten auf flexible Art und Weise ermöglicht. Diese modulare Architektur erlaubt die ständige Erweiterung der Integrierten Mobilitätsplattform. Alle maßgeblichen Standards und Formate, die im Bereich „Mobilität“ zum Einsatz kommen, werden von Brivel unterstützt. Darüber hinaus können mit Brivel bestehende Standardmodule mit eigens für bestimmte Projekte entwickelten Features kombiniert werden, um die gewünschten bzw. benötigten Resultate zu erzielen.

Grundlegende Vorteile des Brivel-Frameworks:

  • Stabil und bewährt durch Erfahrung in Entwicklung, Optimierung und Betrieb.
  • Eine Dokumentation auf dem neuesten Stand ermöglicht einfachen und zielgerichteten Gebrauch.
  • Die Architektur setzt sich in allen Systembereichen aus grundlegenden und speziellen Funktionen zusammen.
  • Brivel garantiert Erweiterbarkeit und Skalierbarkeit durch eine Konzeption des Frameworks, die es erlaubt, Bibliotheken so auszubauen, dass sie den individuellen Kundenanforderungen genügen.
  • Die hohe Flexibilität und Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten der Struktur ermöglichen den Einsatz von Brivel sowohl für kleine als auch für komplexere Projekte, bei denen hohe Leistungsfähigkeit gefragt ist.
  • Die klare Struktur der Schnittstellen innerhalb der Plattform macht eine optimale Integration und effektive Verknüpfung mit bereits bestehenden Systemen möglich.
  • Durch die intensive Nutzung von bereits getesteten Software-Patterns und User-Interfaces gewährleistet Brivel klare und verständliche Softwarefunktionalität und Nutzerführung.
  • Das Fluidtime-Framework ist auf hohe Leistungsfähigkeit ausgerichtet und garantiert eine Nutzung rund um die Uhr.