Fluidtime Symposium 2015.

Integrierte Mobilitätsstrategien – von der Theorie zur Praxis.

Internationale Experten von Transportunternehmen, sowie aus Industrie und Forschung trafen sich am 15. Und 16. Oktober 2015 in Wien, um Geschäftsmodelle und Erfolgskriterien für integrierte Mobilität zu präsentieren.

Vielen Dank an alle Vortragenden und Teilnehmer für Ihre wertvollen Beiträge! Wir freuen uns, Sie nächstes Jahr wieder begrüßen zu dürfen!


Impressionen vom Fluidtime Symposium 2015.

Foto Galerie.





Präsentationen

des Fluidtime Symposiums für Integrierte Mobilität 2015.


 

Photo Carolin Stickel

New Mobility – Megatrends and Challenges

Carolin Stickel, Star Cooperation 

 

 

„Die modere Gesellschaft ist mobil – in jeder Hinsicht. Daraus ergeben sich zahlreiche Vorteile , aber auch viele Herausforderungen.“ Carolin Stickel führt mit Ihrem Vortrag in die grundlegenden Trends ein, welche die zukünftige Mobilität beeinflussen. Diese reichen von Smart Devices, dem Aufkommen der Sharing Economy, E-Mobility, bis hin zu nahtlosen Reiseerfahrungen und Connected Cars. Ausgehend von diesen Megatrends, zeigt sie Anforderungen an die Stakeholder im Mobilitätsmarkt auf.

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Carolin Stickel ist verantwortlich für das Geschäftsfeld Neue Mobilität bei STAR COOPERATION, einem Beratungsunternehmen für die Autoindustrie und andere Sektoren, ehemalige Tochtergesellschaft der Daimler AG in Böblingen, Deutschland. Seit mehr als acht Jahren entwickelt sie Konzepte im After Sales Marketing und begleitet die Entwicklung der Autohersteller von reinen Produzenten zu Anbietern von Mobilitäts-Services.


 

Carl Frech

Helmut Nessmarket = people

Carl Frech / Helmut Ness, Fuenfwerken Design AG

 

 

Carl Frech und Helmut Ness stellen die User ins Zentrum Ihres Vortrages. Der Entwicklungsprozess von neuen Produkten und Dienstleistungen beginnt immer damit, die Benutzer zu beobachten und zu verstehen. 

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Carl Frech ist Partner und Vorsitzender der Fuenfwerken Design AG in Deutschland. Er studierte visuelle Kommunikation an der UDK Berlin und trat später der MetaDesign AG bei, wo er bis 2002 arbeitete. In seiner letzten Position als Vorstandsmitglied war er maßgeblich am Wachstum der Firma beteiligt. Sein Fokus lag dabei auf seiner Hauptkompetenz – innovative Entwicklung. Heute arbeitet Carl Frech als strategischer Berater und Vorsitzender der Fuenfwerken Design AG. Er ist Mitbegründer der Intuity Media Lab GmbH und startete und leitete die NEXT AT eG, ein Netzwerk für Design, Kommunikation und Medien Gesellschaften. Seit Oktober 2005 hält Carl French einen Lehrstuhl an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg in den Bereichen Design und konzeptionelles Design, mit dem Schwerpunkt Innovation. Seit 2011 unterrichtet er am Institut für Design Thinking (d.school) am Hasso-Plattner Institut in Potsdam.

Helmut Ness ist geschäftsführender Partner der Fuenfwerken Design AG in Deutschland. Er startete seine Karriere in Schrift-Design, Typographie und Corporate Design. Er entwickelte Schriftarten wie Vialog, einen Schriftsatz für die Firmenkommunikation und –information (Linotype/Monotype), welche von Firmen wie dem Verkehrsverbund in München, der spanischen Zuggesellschaft Renfe, dem Verkehrsverbund in New Jersey sowie bei der englischsprachigen Autobahnbeschilderung in Japan genutzt wird. Heute konzentriert er sich gemeinsam mit dem 5W Team hauptsächlich auf die unterschiedlichen Aspekte des Designs von Benutzeroberflächen. 2000 begründete Ness das Büro der 5W in Berlin mit Fokus auf digitale Markenführung. Als UX Designer entwickelte er Ideen rund um die Bedürfnisse der Menschen, wo Produkt- und Dienstleistungs-Innovationen die Markentreue inspirieren. Helmut Ness ist IIID Vorstandsmitglied und Dozent unter anderem an der tgm, TDC und ATypl.


 

Photo Gregor Ochsenbein

Customer Trends and Market Needs from a Railway Perspective

Gregor Ochsenbein, BLS AG

 

„Wertinnovationen sind mit der für viele Eisenbahnunternehmen typischen traditionellen Kultur kompatibler als technische Innovationen.“ Gregor Ochsenbein präsentierte einen Zugang zu integrierten Mobilitätslösungen aus der Sicht eines Eisenbahnunternehmens.

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Gregor Ochsenbein ist für Innovation innerhalb der Unternehmensentwicklung der BLS AG verantwortlich, dem zweitgrößten Eisenbahnunternehmen in der Schweiz. Er besitzt neben einem Master in Human- und Sozialwissenschaften einen Executive MBA. Aufgrund seiner 20-jährigen Erfahrung im öffentlichen Transportwesen, in der Verkehrspolitik und der Erforschung von Kundenbedürfnissen im Transport, fokussiert er sich nun auf neue praktische Serviceleistungen im Bereich integrierter Mobilitätslösungen.


 

Photo Michael Kieslinger

Where is the Value within Integrated Mobility?

Michael Kieslinger, Fluidtime

 

 

„Integrierte Mobilität hilft uns eine Aufgabe zu vereinfachen, welche uns Tag für Tag beschäftigt.“ Michael Kieslinger zeigt in seinem Vortrag, wie Lösungen zur Integrierten Mobilität für alle beteiligten mobilen Interessengruppen einen Mehrwert darstellen: sowohl für die einzelnen Reisenden, als auch für Transportunternehmen und die Gesellschaft als Ganzes. 

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Michael Kieslinger ist Gründer und Geschäftsführer der Fluidtime Data Services GmbH in Wien, Österreich, und ist dort für die Produkt- und Dienstleistungsentwicklung zuständig. Er hat weitreichende Erfahrungen sowohl in der Konzeption, dem Design und der Entwicklung von interaktiven mobilen Informationsdiensten, als auch im Management von Industrie- und Forschungsprojekten. Zwischen 2001 und 2004 arbeitete Michael Kieslinger als Assistant Professor am Interaction Design Institute in Ivrea, Italien. Er studierte sowohl Interaction Design am Royal College of Arts in London, als auch Computer Music and Electronic Media an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.


 

Photo Susanne Katzler-Fuchs

Mobility as a Service – Today and Tomorrow

Susanne Katzler-Fuchs, Brimatech

 

 

„Wie wäre ich hierher gekommen?“ Susanne Katzler-Fuchs versucht in Ihrem Vortrag diese Frage anhand der aktuellsten Marktforschungen in Bezug auf die heutigen mobilen Gewohnheiten zu beantworten.[nbsp

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Susanne Katzler-Fuchs ist Geschäftsführerin der Brimatech Services. Seit mehr als 15 Jahren betreibt Sie Marktforschung und Unternehmensberatung in Bereichen wie Luftfahrt, Transportwesen, Sicherheit, Flugtechnik und technologischer Umsetzung. Neben Ihrer Arbeit an R&D und industriellen Projekten, arbeitet Sie gerne mit jungen Menschen zusammen. Sie setzt dies in Ihrer Arbeit als Lektorin an der Technischen Universität Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien und der Universität für angewandte Wissenschaften in Graz um, aber auch durch Ihre Arbeit bei Technologykids, einer Vereinigung mit dem Ziel, das Interesse junger Kinder an den technischen Wissenschaften und Naturwissenschaften zu wecken. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre in Wien und Helsinki und hat einen Doktor im Bereich Marketing für Innovationen und Technologien.


Thomas Friedrich

Future Mobility

Thomas Friderich, moovel

 

 

Während sich Autos immer mehr zu Dienstleistern und Smartphones zu „mobilen Echtzeit-Begleitern“ entwickeln, werden mobile Smartphone-Apps wie moovel einen hohen Stellenwert in der zukünftigen Mobilität einnehmen.

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Thomas Friderich ist ein erfahrener Experte im Bereich Verkehrsmodellierung und blickt auf eine 15-jährige Karriere im Produkt Management, Verkauf und Marketing zurück. Er erarbeitet Lösungen gerne direkt mit seinen Kunden mit dem Ziel, die Welt ein Stückchen besser zu machen, in dem eine win-win Situation für alle geschaffen wird. Momentan ist er dafür verantwortlich weitere Partner für die multidimensionale Mobilitätsplattform moovel zu gewinnen.


Reinhard Birke

Multimodal Ticketing Apps & BeamBeta

Reinhard Birke, Wiener Stadtwerke Holding AG

 

 

In seinem Vortrag stellte Reinhard Birke den Prototypen für die App BeamBeta vor. Diese neue App für intermodale Mobilität wurde basierend auf Erfahrungen mit dem Forschungsprojekt „smile“ entwickelt. Mit BeamBeta kann man  intermodale Reisen planen, buchen und bezahlen. Bei der Routenplanung stehen verschiedene Mobilitätsanbieter, wie z.B. öffentliche Verkehrsmittel, Car- bzw. Bikesharing, Taxis, aber auch das eigene Fahrrad oder Auto zur Wahl.

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Nach seinem Studium startete Reinhard Birke seine Karriere in der Raiffeisen Zentralbank im Bereich „Organisation und IT“. Im Jahr 2008 wechselte er zu Accenture Management Consulting und spezialisierte sich u.a. im Bereich Infrastruktur und Verkehr. Im Jahr 2008 übernahm Reinhard Birke die Verantwortung für das mit etlichen Preisen ausgezeichnete Projekt „smile – einfach mobil“, welches neue Maßstäbe für kombinierte öffentliche Verkehrsträger setzt. Seit 2014 ist er bei den Wiener Stadtwerken für die Entwicklung multimodaler Dienstleistungen zuständig.


Jaakko Rintamäki

Mobility Integration Meets Mobility as a Service

Jaakko Rintamäki, Sito Group

 

 

Mobile Vernetzung und Mobilität als Dienstleistung: Welches sind die treibenden Kräfte, und wie können diese Konzepte realisiert werden? Jaakko Rintamäki beschreibt unter anderem ein finnisches Pilotprojekt für integrierte Mobilität. 

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Jaakko Rintamäki arbeitet als Senior Berater für die Sito Group in Finnland. Er ist ein erfahrener Entwickler für den öffentlichen Verkehr im In- und Ausland. Rintamäki arbeitete mit mehreren Transportbehörden und -unternehmen zusammen (lokal, regional und international) und entwickelte kostengünstige Dienste, welche für unterschiedliche Verbrauchergruppen interessant sind. Er sammelte u.a. Erfahrungen in verschiedenen Verkehrssystemen, angefangen auf lokaler DRT Ebene über öffentlichen Verkehrsleistungen und Netzplanung in Städten bis hin zu F&E auf nationaler Ebene. In letzter Zeit arbeitet Rintamäki vertiefend im Bereich Mobilität, dienstleistend in F&E für private Firmen und Behörden im öffentlichen Sektor. Seiner Meinung nach werden anspruchsvolle Modelle von Verkehrsleistungen und eine durch Digitalisierung unterstützte integrierte Mobilität in Zukunft von mehr Bedeutung sein.


Dr. Hendrik Koch

Ruediger Schmidt

Design and Potential of Electronic Fares

Hendrik Koch, Mobilité / Rüdiger Schmidt, Verkehrsverbund Rhein-Neckar

 

 

Innovative Preisgestaltung ist eine wichtige Grundvoraussetzung, um eine führende Rolle in der integrierten Mobilitäts-Dienstleistung übernehmen zu können. Dieser Vortrag definiert die wichtigsten Elemente für die Preisgestaltung 4.0 im öffentlichen Verkehr und präsentiert Erfahrungen durch die Einführung des elektronischen Fahrtentarifes  „eTarif Heidelberg.“

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Hendrik Koch arbeitet seit 2011 als Senior Consultant für die mobilité Unternehmensberatung in den Bereichen mobiles Management, Preisgestaltung, Organisation und Unternehmenskontrolle. Er führte als Projektleiter unterschiedliche Projekte in den Bereichen Konzeptionierung integrierter Mobilität, Bikesharing und multimodales Mobilitätsmanagement durch. In seiner Karriere war er bereits in mehrere Projekte involviert, welche den Fokus auf strategische Geschäftsentwicklung und interne Optimierung in den Sektoren Transport, Herstellung und Konsumgüter legten. Davor absolvierte er einen Master in Betriebswirtschaftslehre und erhielt einen Doktortitel in Entrepreneurship. Kürzlich veröffentlichte er basierend auf seinen Erfahrungen mehrere Artikel und hielt Vorträge über die verschiedenen Aspekte multimodaler Mobilität, Connected Cars, nachhaltiger Mobilität etc.

Rüdiger Schmidt ist seit 2010 Geschäftsführer der Vereinigung des Nahverkehrs in Rhein-Neckar. Schmidt stammt aus dem norddeutschen Bundesland Schleswig-Holstein und studierte Physik und Sportwissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. 2003 begann seine Karriere auf dem Gebiet des öffentlichen Verkehrs. Als Berater der mobilité Unternehmensberatung GmbH und als Geschäftsführer der Vereinigung des Nahverkehrs Schleswig-Holstein (NSH GmbH), gestaltete er die Markteinführung, die zukünftige Entwicklung und vor allem den Prozess der Einnahmenverteilung des Schleswig-Holstein-Tarifs. In der Folge übernahm er die Position des Tarif und Sales Managers der Abellio GmbH in Essen, bevor er seine jetzige Stelle besetzte. Seine Arbeitsmethode ist durch ausgeprägte Kundenorientierung und bodenständige Problemlösungsansätze charakterisiert. In seinem letzten Projekt „eTarif Heidelberg“, welches mit dem Innovationspreis Baden-Württemberg gekürt wurde, stand die Kundenorientierung wieder im Vordergrund.

 


Steafan Jacobs

The Next Wave of Transportation Ticketing

Stefan Jacobs, Cubic Transportation Systems

 

 

„Check in/Check out“ oder „Be in/Be out“? Dieser Vortrag evaluiert verschiedene Möglichkeiten elektronische Zahlungssysteme zu betreiben. 

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Stefan Jacobs trat Cubic als Projekt & Systems Engineering Manager bei, wobei er für die Planung und das Management der Cubic-Projekte für elektronische Zahlungssysteme und mobiles Ticketing in Deutschland zuständig war. Die Entwicklung der inneren Arbeitsbereiche für Zahlungssysteme für den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) war eines seiner wichtigsten Projekte, wobei er auch die Koordination zwischen den deutschen und amerikanischen Techniker-Teams übernahm.

Im Laufe seiner Karriere besetzte er eine Stelle als Senior Consultant Travel & Transport für die T-Systems Business Services GmbH und als Leiter der Software Entwicklung für elektronische Ticketsysteme bei T-Systems Enterprise Services (ehemaliges Systemhaus). Bei Anthros GmbH, einem Anbieter für elektronische Zahlungssysteme, wirkte er als Projektmanager und Berater für elektronisches Ticketing mit. Dabei spezialisierte er sich auf Buchungsabläufe und –anwendungen und auf das Schreiben von funktionalen Spezifikationen und Pflichtenheften. Während seines 12-jähringen Dienstes als Offizier und Kompaniechef in der Deutschen Luftwaffe war er für die funktionale und technische Durchführbarkeit der Radarzieldaten der NATO verantwortlich, als Teil der integrierten Luftüberwachung und Flugabwehr der NATO.



Integrated mobility at its best.

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