Digibus – Salzburg, Österreich

Selbstfahrende Minibusse könnten im Personennahverkehr zukünftig als Zu- und Abbringer zu intermodalen Mobilitätsknoten oder zur Erschließung von Ortszentren eingesetzt werden. Automatisierte Kleinbusse werden derzeit im Leitprojekt „Digibus Austria“ als Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr in Salzburg getestet. Mit dem zusätzlichen Mobilitätsangebot wird versucht das „Erste/Letze-Meile“-Problem zu lösen. Fluidtime verantwortet die Integration des neuen Transportangebots in ein regionales Mobilitätssystem.

Kunde & Partner

Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH koordiniert ein hochkarätiges Partnerkonsortium, in dem führende Unternehmen sowie Forschungsinstitute entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) vom Fahrzeuganbieter bis zum Mobilitätsdienstleister zu den Ergebnissen beitragen.

  • Virtual Vehicle Research Center
  • AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Universität Salzburg – Center für Human-Computer Interaction
  • Universität für Bodenkultur – Institut für Verkehrswesen
  • Factum Chaloupka & Risser OHG
  • Kapsch TrafficCom AG
  • PRISMA solutions EDV-Dienstleistungen GmbH
  • Commend International GmbH
  • HERRY Consult GmbH
  • ÖBB-Holding AG
  • EasyMile SAS
  • Land Salzburg
  • Land Niederösterreich

Details

  • Das Leitprojekt „Digibus Austria“ wird im Rahmen der Forschungsschiene „Mobilität der Zukunft“ vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie mit 2,5 Mio. Euro gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf über 4 Mio. Euro.
  • Die Ergebnisse aus dem Leitprojekt „Digibus Austria“ werden die Grundlage für ein österreichisches Referenzmodell für die Realerprobung und den Betrieb von hoch- bzw. vollautomatisierten Fahrzeugen im öffentlichen Personennahverkehr bilden.
  • Sämtliche Methoden, Technologien und Modelle werden auf einer nicht-öffentlichen sowie zwei öffentlichen, regionalen Teststrecken in Salzburg und Niederösterreich erprobt. Die ersten Testfahrten für Forschungszwecke finden seit Juni 2018 in der Salzburger Gemeinde Koppl stattfinden.
  • Im Rahmen des Leitprojekts werden der verkehrssichere Betrieb auf Automatisierungsstufe 3 („Bedingte Automatisierung“, d.h. der/die Fahrer/-in muss bei Bedarf zeitgerecht eingreifen) nachgewiesen und die Grundlagen für die Erreichung der Stufe 4 („Hochautomatisierung“, d.h. keine Eingriffe sind notwendig, nur bestimmte Fahrszenarien) geschaffen. Dabei erforscht und erprobt das Projekt vor allem auch Methoden der Umgebungs- und Fahrgastinteraktion sowie die Einbindung in ein regionales, intermodales Mobilitätssystem.

Aufgabe Fluidtime

Fluidtime verantwortet bei dem Projekt die Integration von Digibus als Transportangebot in ein regionales Mobilitätssystem und verbindet den Transport-Service mit dem öffentlichen Nahverkehr vor Ort.

Zeitplan

Die ersten Testfahrten für Forschungszwecke werden ab Juni 2018 in der Salzburger Gemeinde Koppl stattfinden. Das Leitprojekt „Digibus Austria“ läuft von April 2018 bis März 2021.